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München

Corpus juris civilis. – Justinianus. Digestum vetus. Mit der Glossa ordinaria des Franciscus Accursius. Nürnberg, Anton Koberger, 22.XI.1482. Fol. 402, 1 w. Bl. Holzdeckelbd. (Kettenbd.) d. Zt. mit blindgepr. Schweinsldrbez., 10teil. Messingbeschl. u. 2 Schl.
GW 7662; HC 9550; BMC II, 423f.; Pr. 2026; Goff J 549; BSB-Ink C 602; Pell. 6768 u. 6808; Polain 2363; Voull., Bln. 1689; Hase 447, 70; nicht im IGI, nicht bei Oates. – Dritte Ausgabe dieses Teils des Corpus juris civilis; prächtiger Koberger-Druck in einem besonders schönen Exemplar aus dem Besitz Hartmann Schedels, mit seinem Besitzvermerk in roter Tinte auf dem vorderen Innendeckel. Die sorgfältige Foliierung in Rot stammt möglicherweise auch von seiner Hand. Durchgehend rubriziert, mit zahlreichen kleinen Lombarden in roter oder blauer Tinte, einige größere in beiden Farben. Bl. a2v mit hübscher Initiale Q in Gold und Farben. Dasselbe Bl. mit Stempel der kaiserl. Universität Moskau im unt. w. Rand. Ohne das w. Bl. am Anfang, sonst komplett, am Schluß etwas wurmst., Blatt 10 lose u. mit Randausriß (kein Textverlust), sonst tadellos.
Der schöne Einband trägt eine Anzahl ungewöhnlicher Stempel, die teilweise bei Kyriss auf Taf. 241 (1, 3, 5 und 7) wiedergegeben sind, teilweise auch bei Schunke (Adler 427, Blattwerk = Kyriss 120:1.7, Greif 20/21, Ranke 48 = Kyriss 120:9, Rautengerank 92 = 98). – „Diese Werkstatt war bei Kyriss mit Madonna bezeichnet worden. Da ›Maria‹ gebräuchlicher ist, wurde diese Form im folgenden verwendet. – Man könnte sich bei dieser zwischen 1473 und 1503 nachweisbaren Werkstatt fragen, ob sie einem kirchlich gebundenen Betrieb oder einem freischaffenden Buchführer in der Stadt angehört hat. Vielleicht doch das letztere. Von den Einbänden der Schwenke-Sammlung war einer für die Karmeliter, andere aber für Einzelpersonen wie … Hartmann Schedel gearbeitet worden. Die zahlreichen Arbeiten der Werkstatt waren weithin verstreut … Nur wenige blieben in Nürnberg. Die Einbände zeichnen sich durch einen gepflegten und gleichmäßig wirkungsvollen Entwurf aus … Ein sehr großer rhombischer Doppeladler weist die Werkstatt in ihrer reichsstädtischen Zugehörigkeit aus“ (Schunke II, 203). Den oben genannten Stempel Greif weisen Kyriss (65:5) und Schunke (20/21) der Werkstatt des Franz Staindorffer zu. „Während seiner langen Tätigkeit als Buchführer in Nürnberg nahm er verschiedentlich auch Drucke Anton Kobergers in Vertrieb, ohne daß man ihn deshalb als Faktor Kobergers bezeichnen könnte. Eher schon wird man auf Grund der Stadtrechnungen vermuten können, daß er an bevorzugter Stelle die Bücher für die Ratsbibliothek geliefert und eingebunden hat“ (Schunke II, 207). – Zwei weitere Stempel (Adler rhomb. n. l. und Blumentopf offen) finden sich weder bei Kyriss noch bei Schunke.
Bemerkenswert das wohlerhaltene Messingbeschläge, besonders die oberen Schließhaften mit Fratze und Adler. Leider fehlen die Schließbänder, die einst am oberen Rand des Hinterdeckels angebrachte Kette und zwei alte Vorderdeckelschilder. Rücken mit Resten eines alten Papierbezugs, oberer Schnitt mit Brandstempel des Münchener Klosters St. Anna, Hinterdeckel mit 2 kleinen Wurmlöchern, sonst von sehr guter Erhaltung. – Exemplar aus Hartung & Hartung Auktion 70 (1992), Nr. 334a.
Third edition of this part of the Corpus juris civilis, a splendid Koberger incunable in an exceptionally fine copy from the library of noted physician, humanist and historian Hartmann Schedel, author of the Nuremberg Chronicle, with his owner’s entry in red ink on the front pastedown, foliation in red ink probably from his hand, lacking initial blank l., otherwise complete, rubricated throughout, lombard initials supplied in red or blue, larger ones in both colours, a fine 7-line initial „O“ to l. a2r in gold and colours, old library stamp of Moscow Imperial University to lower blank margin, some worming to final ll., otherwise fine, in a beautiful formerly chained binding of blind-tooled pigskin over wooden boards from a Nuremberg shop, both clasps lacking tie, a few wormholes to lower cover, otherwise excellently preserved. – Provenance: Hartung & Hartung Auction 70 (1991), Nr. 334a.


Corpus juris civilis. – Justinianus. Digestum vetus. Mit der Glossa ordinaria des Franciscus Accursius. Nürnberg, Anton Koberger, 22.XI.1482. Fol. 402, 1 w. Bl. Holzdeckelbd. (Kettenbd.) d. Zt. mit blindgepr. Schweinsldrbez., 10teil. Messingbeschl. u. 2 Schl.
GW 7662; HC 9550; BMC II, 423f.; Pr. 2026; Goff J 549; BSB-Ink C 602; Pell. 6768 u. 6808; Polain 2363; Voull., Bln. 1689; Hase 447, 70; nicht im IGI, nicht bei Oates. – Dritte Ausgabe dieses Teils des Corpus juris civilis; prächtiger Koberger-Druck in einem besonders schönen Exemplar aus dem Besitz Hartmann Schedels, mit seinem Besitzvermerk in roter Tinte auf dem vorderen Innendeckel. Die sorgfältige Foliierung in Rot stammt möglicherweise auch von seiner Hand. Durchgehend rubriziert, mit zahlreichen kleinen Lombarden in roter oder blauer Tinte, einige größere in beiden Farben. Bl. a2v mit hübscher Initiale Q in Gold und Farben. Dasselbe Bl. mit Stempel der kaiserl. Universität Moskau im unt. w. Rand. Ohne das w. Bl. am Anfang, sonst komplett, am Schluß etwas wurmst., Blatt 10 lose u. mit Randausriß (kein Textverlust), sonst tadellos.
Der schöne Einband trägt eine Anzahl ungewöhnlicher Stempel, die teilweise bei Kyriss auf Taf. 241 (1, 3, 5 und 7) wiedergegeben sind, teilweise auch bei Schunke (Adler 427, Blattwerk = Kyriss 120:1.7, Greif 20/21, Ranke 48 = Kyriss 120:9, Rautengerank 92 = 98). – „Diese Werkstatt war bei Kyriss mit Madonna bezeichnet worden. Da ›Maria‹ gebräuchlicher ist, wurde diese Form im folgenden verwendet. – Man könnte sich bei dieser zwischen 1473 und 1503 nachweisbaren Werkstatt fragen, ob sie einem kirchlich gebundenen Betrieb oder einem freischaffenden Buchführer in der Stadt angehört hat. Vielleicht doch das letztere. Von den Einbänden der Schwenke-Sammlung war einer für die Karmeliter, andere aber für Einzelpersonen wie … Hartmann Schedel gearbeitet worden. Die zahlreichen Arbeiten der Werkstatt waren weithin verstreut … Nur wenige blieben in Nürnberg. Die Einbände zeichnen sich durch einen gepflegten und gleichmäßig wirkungsvollen Entwurf aus … Ein sehr großer rhombischer Doppeladler weist die Werkstatt in ihrer reichsstädtischen Zugehörigkeit aus“ (Schunke II, 203). Den oben genannten Stempel Greif weisen Kyriss (65:5) und Schunke (20/21) der Werkstatt des Franz Staindorffer zu. „Während seiner langen Tätigkeit als Buchführer in Nürnberg nahm er verschiedentlich auch Drucke Anton Kobergers in Vertrieb, ohne daß man ihn deshalb als Faktor Kobergers bezeichnen könnte. Eher schon wird man auf Grund der Stadtrechnungen vermuten können, daß er an bevorzugter Stelle die Bücher für die Ratsbibliothek geliefert und eingebunden hat“ (Schunke II, 207). – Zwei weitere Stempel (Adler rhomb. n. l. und Blumentopf offen) finden sich weder bei Kyriss noch bei Schunke.
Bemerkenswert das wohlerhaltene Messingbeschläge, besonders die oberen Schließhaften mit Fratze und Adler. Leider fehlen die Schließbänder, die einst am oberen Rand des Hinterdeckels angebrachte Kette und zwei alte Vorderdeckelschilder. Rücken mit Resten eines alten Papierbezugs, oberer Schnitt mit Brandstempel des Münchener Klosters St. Anna, Hinterdeckel mit 2 kleinen Wurmlöchern, sonst von sehr guter Erhaltung. – Exemplar aus Hartung & Hartung Auktion 70 (1992), Nr. 334a.
Third edition of this part of the Corpus juris civilis, a splendid Koberger incunable in an exceptionally fine copy from the library of noted physician, humanist and historian Hartmann Schedel, author of the Nuremberg Chronicle, with his owner’s entry in red ink on the front pastedown, foliation in red ink probably from his hand, lacking initial blank l., otherwise complete, rubricated throughout, lombard initials supplied in red or blue, larger ones in both colours, a fine 7-line initial „O“ to l. a2r in gold and colours, old library stamp of Moscow Imperial University to lower blank margin, some worming to final ll., otherwise fine, in a beautiful formerly chained binding of blind-tooled pigskin over wooden boards from a Nuremberg shop, both clasps lacking tie, a few wormholes to lower cover, otherwise excellently preserved. – Provenance: Hartung & Hartung Auction 70 (1991), Nr. 334a.

Auktion 156 – WERTVOLLE BÜCHER · Manuskripte · Autographen · Graphik

Auktionsdatum
Lose: 1-375
Lose: 376-797
Lose: 1001-1042
Ort der Versteigerung
Karolinenplatz 5 a
München
80333
Germany

Eine Haftung für die Aufbewahrung ersteigerter Nummern kann in keiner Weise übernommen werden. Da der Versand auf Kosten und Gefahr des Käufers erfolgt, soll die gewünschte Versendungsart angegeben werden. Von uns zum Versand gebrachte Objekte werden auf Kosten des Empfängers zum Rechnungsbetrag versichert. Da sich erfahrungsgemäß unmittelbar nach der Auktion der Versand der ersteigerten Stücke staut und verzögert, ist in jedem Falle anzuraten, ersteigertes Auktionsgut entweder persönlich abzuholen oder durch Münchner Beauftragte in Empfang nehmen und versenden zu lassen.

Wichtige Informationen

Dabei: Zwei illuminierte lateinische Handschriften auf Pergament. Eine monumentale (495 : 365 mm): Antiphonar. Mittelitalien (Abruzzen?) um 1350. Daraus 146 Bll. – Und eine ungewöhnlich kleinformatige (163 : 114 mm): Perlbibel. Nordfrankreich, Ende des 13. Jhdts. – Ein höchst seltenes Tuschfeder-Original, Gestalt der Fama, von Bartholomäus Spranger, Hofmaler Rudolphs II. in Prag, sign. und Prag 1605 dat., im Stammbuch des Nürnberger Studenten Benedikt Ammon. Altdorf, Prag etc. 1599-1620. – Aus einer Nachlaßsammlung 170 Inkunabeln und ebensoviele Drucke des 16. Jhdts. – Darunter Justinianus. Digestum vetus. Nbg., Koberger, 1482. Folio. Aus dem Besitz von Hartmann Schedel. – Die Flugschriften-Sammlung Joachim Siener, über 130 Nrn. in einem eigenen Kapitel, mit Themen vorwiegend zu Reformationszeit und Bauernkrieg. – Wenings Topographie von Bayern in der seltenen Plano-Ausgabe. 4 Bde. Mchn., Straub, 1701-26. Querfolio.

 

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.

For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

AGB

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Versteigerungsbedingungen

Die Versteigerung geschieht in eigenem Namen für fremde Rechnung auf Kommissionsbasis gegen sofortige Bezahlung in EURO an den Versteigerer und ist öffentlich. Gesteigert wird um ca. 10%, jedoch um mindestens 5,- €, von 500,- € aufwärts um mindestens 10,- €, von 1000,- € aufwärts um mindestens 50,- €, über 10.000,- € um mindestens 500,- €. Der Versteigerer kann Nummern vereinen, trennen oder, wenn ein besonderer Grund vorliegt, zurückziehen.

Der Zuschlag erfolgt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebots kein Überangebot abgegeben wird. Geben mehrere Personen das gleiche Gebot ab und wird nach dreimaligem Aufruf ein Mehrgebot nicht erzielt, so entscheidet das Los. Bei Meinungsverschiedenheiten über den Zuschlag, die sofort beim Versteigerer vorzubringen sind, wird der Gegenstand in derselben Versteigerung nochmals ausgeboten.

Auf den Zuschlag ist ein Aufgeld von 28% zu entrichten, in dem die Umsatzsteuer ohne separaten Ausweis enthalten ist. (Differenzbesteuerung). Für Katalogpositionen, die mit *R gekennzeichnet sind, ist auf den Zuschlag ein Aufgeld von 20%, auf den Rechnungsendbetrag die ermäßigte Mehrwertsteuer von z. Z. 7% (bei Kennzeichnung ** 19%) zu entrichten. (Regelbesteuerung). Für bundesdeutsche Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug bei Büchern, Graphik und Autographen berechtigt sind, kann die Gesamtrechnung auf Wunsch wie bisher nach der Regelbesteuerung ausgestellt werden. Von der Mehrwertsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer (d. h. außerhalb der EU) und - bei Angabe ihrer USt.-Identifikations-Nr. bei Auftragserteilung als Nachweis der Berechtigung zum Bezug steuerfreier innergemeinschaftlicher Lieferung - auch an Unternehmen in anderen EU-Mitgliedsstaaten, unter der Voraussetzung, daß sie für gewerblichen Gebrauch einkaufen. Alle anderen Käufer aus EU-Ländern unterliegen der Mehrwertsteuer. Ausländischen Käufern außerhalb der Europäischen Union wird die Mehrwertsteuer erstattet, wenn binnen vier Wochen nach der Auktion der deutsche zollamtliche Ausfuhrnachweis erbracht wird. Bei Versand durch uns gilt der Ausfuhrnachweis als gegeben.

Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Das Eigentum geht erst nach Zahlung des vollen Kaufpreises, die Gefahr gegenüber jeglichem Schaden mit der Erteilung des Zuschlages auf den Ersteigerer über. Ersteigertes Auktionsgut wird ausnahmslos nur nach erfolgter Bezahlung ausgeliefert. Bei Nichterfüllung seiner Lieferpflicht kann der Versteigerer nur bis zur Höhe des Zuschlagspreises - in keinem Fall jedoch für entgangenen Gewinn - in Anspruch genommen werden. Bei Verzögerung der Zahlung haftet der Ersteigerer für alle daraus entstehenden Schäden, insbesondere für Zinsverlust. Der Versteigerer kann in diesem Falle wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Versteigerer kann den Käufer seiner Rechte aus dem Zuschlag für verlustig erklären und den Kaufgegenstand auf Kosten des Ersteigerers noch einmal zur Versteigerung bringen. In diesem Falle haftet der Käufer für den Ausfall, dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch. Zu einem Gebot wird er nicht zugelassen. Kommissionäre haften für die Käufe ihrer Auftraggeber.

Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor der Versteigerung zu den angesetzten Zeiten besichtigt und geprüft werden. Der Versteigerer ist bereit, zugeschlagene Nummern zurückzunehmen, wenn sich herausstellt, daß gegenüber seinen Katalogangaben wesentliche Abweichungen bestehen. Reklamationen müssen innerhalb einer Frist von spätestens drei Tagen nach Empfang der Sendung geltend gemacht werden, jedoch in keinem Fall später als drei Wochen nach der Auktion. Zeitschriften und Serienwerke, die bei der Katalogaufnahme den Zusatz "Ohne Rückgaberecht" tragen, sowie Konvolute sind nicht bis ins einzelne kollationiert, und können deshalb in keinem Fall zurückgenommen werden. Festgestellte Defekte sind in jedem Falle angegeben. Für die Rechtzeitigkeit des Eingangs der Reklamation ist der Empfang derselben in den Geschäftsräumen des Versteigerers maßgebend. Für die Versteigerung erteilte Kaufaufträge werden auf das gewissenhafteste erledigt. Sie sind stets schriftlich festzulegen. Aufträge unbekannter Kunden können nur dann angenommen und ausgeführt werden, wenn ein entsprechender Scheck beiliegt oder sonst Deckung nachgewiesen wird.

Eine Haftung für die Aufbewahrung ersteigerter Nummern kann in keiner Weise übernommen werden. Da der Versand auf Kosten und Gefahr des Käufers erfolgt, soll die gewünschte Versendungsart angegeben werden. Von uns zum Versand gebrachte Objekte werden auf Kosten des Empfängers zum Rechnungsbetrag versichert. Da sich erfahrungsgemäß unmittelbar nach der Auktion der Versand der ersteigerten Stücke staut und verzögert, ist in jedem Falle anzuraten, ersteigertes Auktionsgut entweder persönlich abzuholen oder durch Münchner Beauftragte in Empfang nehmen und versenden zu lassen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand, auch für das Mahnverfahren, ist München. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluß des UN-Kaufrechts. Die Vorschriften des einheitlichen (internationalen) Kaufrechts und die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung. Vorstehende Bedingungen gelten entsprechend auch für Nachverkäufe aus dem Versteigerungskatalog. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungs-Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

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