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Die daoistische Göttin Bixia Yuanjun. Bronze. Ming-Zeit

In Asiatische Kunst

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Köln
Die daoistische Göttin Bixia Yuanjun. Bronze. Ming-Zeit
Breitbeinig auf einer Bank sitzend, auf einem Sockel, in beiden vor der Brust gehaltenen Händen eine hu-Tafel. Auf dem Kopf in der Art von Kopfputz drei Phönixe, die sie als Göttin der Wolken des Morgengrauens identifizieren. Gewandborte und Schal mit Ranken und Blüten graviert. Reste einer Lackfassung mit Spuren von Vergoldung sowie rotem Lack am Rücken und an der Bank. Die kleinen Dübel am Sockel verweisen auf die beiden heute nicht mehr existenten Kinderfiguren. Etwas besch., vorderer Teil des Sockels mit Holz ergänzt.
Die daoistische Göttin Bixia Yuanjun 碧霞元君, die Göttin der Morgenwolken, ist eindeutig identifizierbar anhand ihres aus drei vollplastischen Phönixen bestehenden Kopfschmucks und dem hu-Brett, das sie vor der Brust hält. Sie sollte nicht verwechselt werden mit ihren beiden Begleiterinnen Yanguang Niangniang 眼光娘娘 (Göttin des Augenlichts) und Zisun Niangniang 子孙娘娘 (Göttin der Kinder), die einen ähnlichen Kopfschmuck tragen aber als identifizierende Attribute ein Auge bzw. ein Baby halten.
Bixia Yuanjun gilt unter anderem auch als Göttin des Berges Tai (Taishan Niangniang 泰山娘娘) in der Provinz Shandong, einem der Fünf Großen Berge Chinas, wo sich eine ihr gewidmete große Tempelanlage befindet. Daher sind Darstellungen der Bixia Yuanjun vor allem in der Provinz Shandong anzutreffen. Als Gottheit, die für männliche Nachkommenschaft zuständig ist, wird sie in Nord-China verehrt, und entspricht somit dem bodhisattva Guanyin in seiner weiblichen Erscheinung, der in Süd-China verehrt wird. Die amerikanische Sinologin Susan Naquin, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat, konstatiert, dass Bixia-Figuren besonders häufig in deutschen Sammlungen anzutreffen sind, wahrscheinlich weil sie von den deutschen Besatzern im Pachtgebiet Kiaotschou (Jiaozhou) (1898-1914), das in der Provinz Shandong liegt, erworben wurden.
H 53,4 cm

Provenienz
Sammlung Dr. Heinrich Dirksen (1861—1935), seither in Familienbesitz
A bronze figure of the Daoist goddess Bixia Yuanjun. Ming dynasty
Seated with legs wide apart on a bench, on a footed base, both hands holding a hu tablet, the headress displaying three phoenixes by which she can be identified as the Sovereign of the Clouds of Dawn, the garment borders and shawl decorated with blossoms and scrolls in engraving. Remains of a lacquer coating with gilding and red colour to the bench. The two pins at the base belong to the now lost figures of children. Front part of the socle filled with lacquered wood.
The Daoist goddess Bixia Yuanjun 碧霞元君, Sovereign of the clouds of dawn, is clearly identifiable by her headdress consisting of three phoenixes and the hu-board she holds in front of her chest. She should not be confused with her two main attendants Yanguang Niangniang 眼光娘娘 (Goddess of Eyesight) and Zisun Niangniang 子孙娘娘 (Goddess of Children), who wear similar headdresses but hold an eye and a baby respectively as identifying attributes.
Among other things, Bixia Yuanjun is also the female deity who presides over Taishan (Taishan Niangniang 泰山娘娘) in Shandong province, one of China's Five Great Mountains. Here, a large temple complex is dedicated to her. Representations of Bixia Yuanjun are consequently found in this area. As a deity responsible for male offspring, she is worshipped mainly in Northern China, and thus corresponds to the bodhisattva Guanyin in his female manifestation, who is paid homage to in Southern China. The sinologist Susan Naquin, who has worked extensively on this subject, states that Bixia figures are particularly common in German collections, as they were apparently acquired by the German residents in the leasehold territory of Kiaotschou (Jiaozhou) (1898-1914) in Shandong province.
Height 53.4 cm

Provenance
Collection Dr. Heinrich Dirksen (1861—1935), thence by descent
Die daoistische Göttin Bixia Yuanjun. Bronze. Ming-Zeit
Breitbeinig auf einer Bank sitzend, auf einem Sockel, in beiden vor der Brust gehaltenen Händen eine hu-Tafel. Auf dem Kopf in der Art von Kopfputz drei Phönixe, die sie als Göttin der Wolken des Morgengrauens identifizieren. Gewandborte und Schal mit Ranken und Blüten graviert. Reste einer Lackfassung mit Spuren von Vergoldung sowie rotem Lack am Rücken und an der Bank. Die kleinen Dübel am Sockel verweisen auf die beiden heute nicht mehr existenten Kinderfiguren. Etwas besch., vorderer Teil des Sockels mit Holz ergänzt.
Die daoistische Göttin Bixia Yuanjun 碧霞元君, die Göttin der Morgenwolken, ist eindeutig identifizierbar anhand ihres aus drei vollplastischen Phönixen bestehenden Kopfschmucks und dem hu-Brett, das sie vor der Brust hält. Sie sollte nicht verwechselt werden mit ihren beiden Begleiterinnen Yanguang Niangniang 眼光娘娘 (Göttin des Augenlichts) und Zisun Niangniang 子孙娘娘 (Göttin der Kinder), die einen ähnlichen Kopfschmuck tragen aber als identifizierende Attribute ein Auge bzw. ein Baby halten.
Bixia Yuanjun gilt unter anderem auch als Göttin des Berges Tai (Taishan Niangniang 泰山娘娘) in der Provinz Shandong, einem der Fünf Großen Berge Chinas, wo sich eine ihr gewidmete große Tempelanlage befindet. Daher sind Darstellungen der Bixia Yuanjun vor allem in der Provinz Shandong anzutreffen. Als Gottheit, die für männliche Nachkommenschaft zuständig ist, wird sie in Nord-China verehrt, und entspricht somit dem bodhisattva Guanyin in seiner weiblichen Erscheinung, der in Süd-China verehrt wird. Die amerikanische Sinologin Susan Naquin, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat, konstatiert, dass Bixia-Figuren besonders häufig in deutschen Sammlungen anzutreffen sind, wahrscheinlich weil sie von den deutschen Besatzern im Pachtgebiet Kiaotschou (Jiaozhou) (1898-1914), das in der Provinz Shandong liegt, erworben wurden.
H 53,4 cm

Provenienz
Sammlung Dr. Heinrich Dirksen (1861—1935), seither in Familienbesitz
A bronze figure of the Daoist goddess Bixia Yuanjun. Ming dynasty
Seated with legs wide apart on a bench, on a footed base, both hands holding a hu tablet, the headress displaying three phoenixes by which she can be identified as the Sovereign of the Clouds of Dawn, the garment borders and shawl decorated with blossoms and scrolls in engraving. Remains of a lacquer coating with gilding and red colour to the bench. The two pins at the base belong to the now lost figures of children. Front part of the socle filled with lacquered wood.
The Daoist goddess Bixia Yuanjun 碧霞元君, Sovereign of the clouds of dawn, is clearly identifiable by her headdress consisting of three phoenixes and the hu-board she holds in front of her chest. She should not be confused with her two main attendants Yanguang Niangniang 眼光娘娘 (Goddess of Eyesight) and Zisun Niangniang 子孙娘娘 (Goddess of Children), who wear similar headdresses but hold an eye and a baby respectively as identifying attributes.
Among other things, Bixia Yuanjun is also the female deity who presides over Taishan (Taishan Niangniang 泰山娘娘) in Shandong province, one of China's Five Great Mountains. Here, a large temple complex is dedicated to her. Representations of Bixia Yuanjun are consequently found in this area. As a deity responsible for male offspring, she is worshipped mainly in Northern China, and thus corresponds to the bodhisattva Guanyin in his female manifestation, who is paid homage to in Southern China. The sinologist Susan Naquin, who has worked extensively on this subject, states that Bixia figures are particularly common in German collections, as they were apparently acquired by the German residents in the leasehold territory of Kiaotschou (Jiaozhou) (1898-1914) in Shandong province.
Height 53.4 cm

Provenance
Collection Dr. Heinrich Dirksen (1861—1935), thence by descent

Asiatische Kunst

Auktionsdatum
Lose: 400
Ort der Versteigerung
Neumarkt 3
Köln
50667
Germany

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1. Die Kunsthaus Lempertz KG (im Nachfolgenden Lempertz) versteigert öffentlich im Sinne des § 383 Abs. 3 Satz 1 HGB als Kommissionär für Rechnung der Einlieferer, die unbenannt bleiben. Im Verhältnis zu Abfassungen der Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

2. Lempertz behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen und, wenn ein besonderer Grund vorliegt, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen.

3. Sämtliche zur Versteigerung gelangenden Objekte können im Rahmen der Vorbesichtigung geprüft und besichtigt werden. Die Katalogangaben und entsprechende Angaben der Internetpräsentation, die nach bestem Wissen und Gewissen erstellt wurden, werden nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit. Sie beruhen auf dem zum Zeitpunkt der Katalogbearbeitung herrschenden Stand der Wissenschaft. Sie sind keine Garantien im Rechtssinne und dienen ausschließlich der Information. Gleiches gilt für Zustandsberichte und andere Auskünfte in mündlicher oder schriftlicher Form. Zertifikate oder Bestätigungen der Künstler, ihrer Nachlässe oder der jeweils maßgeblichen Experten sind nur dann Vertragsgegenstand, wenn sie im Katalogtext ausdrücklich erwähnt werden. Der Erhaltungszustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben ebenfalls keine Beschaffenheitsvereinbarung begründen. Die Objekte sind gebraucht. Alle Objekte werden in dem Erhaltungszustand veräußert, in dem sie sich bei Erteilung des Zuschlages befinden.

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Die gebrauchten Sachen werden in einer öffentlichen Versteigerung verkauft, an der der Bieter/Käufer persönlich teilnehmen kann. Die Regelungen über den Verbrauchsgüterverkauf finden nach § 474 Abs. 1 Satz 2 BGB keine Anwendung.

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6. Abgabe von Geboten. Lempertz behält sich die Zulassung zur Auktion vor und kann diese insbesondere von der erfolgreichen Identifizierung im Sinne von § 1 Abs.

3 des GWG abhängig machen. Gebote in Anwesenheit: Der Bieter erhält gegen Vorlage seines Lichtbildausweises eine Bieternummer. Ist der Bieter Lempertz nicht bekannt, hat die Anmeldung 24 Stunden vor Beginn der Auktion schriftlich und unter Vorlage einer aktuellen Bankreferenz zu erfolgen. Gebote in Abwesenheit: Gebote können auch schriftlich, telefonisch oder über das Internet abgegeben werden. Aufträge für Gebote in Abwesenheit müssen Lempertz zur ordnungsgemäßen Bearbeitung 24 Stunden vor der Auktion vorliegen. Das Objekt ist in dem Auftrag mit seiner Losnummer und der Objektbezeichnung zu benennen. Bei Unklarheiten gilt die angegebene Losnummer. Der Auftrag ist vom Aufraggeber zu unterzeichnen. Die Bestimmungen über Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen (§ 312b-d BGB) finden keine Anwendung. Telefongebote: Für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung der Verbindung kann nicht eingestanden werden. Mit Abgabe des Auftrages erklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass der Bietvorgang aufgezeichnet werden kann. Gebote über das Internet: Sie werden von Lempertz nur angenommen, wenn der Bieter sich zuvor über das Internetportal registriert hat. Die Gebote werden von Lempertz wie schriftlich abgegebene Gebote behandelt.

7. Durchführung der Auktion: Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich den Zuschlag vorbehalten oder verweigern, wenn ein besonderer Grund vorliegt, insbesondere wenn der Bieter nicht im Sinne von § 1 Abs. 3 GWG erfolgreich identifiziert werden kann. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt, entscheidet das Los. Der Versteigerer kann den erteilten Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen und dies vom Bieter sofort beanstandet worden ist oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Schriftliche Gebote werden von Lempertz nur in dem Umfang ausgeschöpft, der erforderlich ist, um ein anderes Gebot zu überbieten. Der Versteigerer kann für den Einlieferer bis zum vereinbarten Limit bieten, ohne dies anzuzeigen und unabhängig davon, ob andere Gebote abgegeben werden. Wenn trotz abgegebenen Gebots kein Zuschlag erteilt worden ist, haftet der Versteigerer dem Bieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.lempertz.com/datenschutzerklärung.html

8. Mit Zuschlag kommt der Vertrag zwischen Versteigerer und Bieter zustande (§ 156 S. 1 BGB). Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Sofern ein Zuschlag unter Vorbehalt erteilt wurde, ist der Bieter an sein Gebot bis vier Wochen nach der Auktion gebunden, wenn er nicht unverzüglich nach Erteilung des Zuschlages von dem Vorbehaltszuschlag zurücktritt. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr an der versteigerten Sache unmittelbar auf den Bieter/Ersteigerer über, das Eigentum erst bei vollständigem Zahlungseingang.

9. Auf den Zuschlagspreis wird ein Aufgeld von 26 % zuzüglich 19 % Umsatzsteuer nur auf das Aufgeld erhoben, auf den über € 600.000 hinausgehenden Betrag reduziert sich das Aufgeld auf 20 % (Differenzbesteuerung).

Bei differenzbesteuerten Objekten, die mit N gekennzeichnet sind, wird zusätzlich die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7 % berechnet.

Für Katalogpositionen, die mit R gekennzeichnet sind, wird die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 % auf den Zuschlagspreis + Aufgeld berechnet (Regelbesteuerung). Wird ein regelbesteuertes Objekt an eine Person aus einem anderen Mitgliedsstaat der EU, die nicht Unternehmer ist, verkauft und geliefert, kommen die umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften des Zielstaates zur Anwendung, § 3c UStG.

Von der Umsatzsteuer befreit sind Ausfuhrlieferungen in Drittländer (d.h. außerhalb der EU) und – bei Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer – auch an Unternehmen in EU-Mitgliedsstaaten. Bei Online-Geboten können zusätzliche Gebühren anfallen. Für Originalkunstwerke, deren Urheber noch leben oder vor weniger als 70 Jahren (§ 64 UrhG) verstorben sind, wird zur Abgeltung des gemäß § 26 UrhG zu entrichtenden Folgerechts eine Gebühr in Höhe von 1,8 % auf den Hammerpreis erhoben. Bei Zahlungen über einem Betrag von EUR 10.000,00 ist Lempertz gemäß §3 des GWG verpflichtet, die Kopie eines Lichtbildausweises des Käufers zu erstellen. Dies gilt auch, wenn eine Zahlung für mehrere Rechnungen die Höhe von EUR 10.000,00 überschreitet. Nehmen Auktionsteilnehmer ersteigerte Objekte selbst in Drittländer mit, wird ihnen die Umsatzsteuer erstattet, sobald Lempertz Ausfuhr- und Abnehmernachweis vorliegen. Während oder unmittelbar nach der Auktion ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung; Irrtum vorbehalten.

10. Ersteigerer haben den Endpreis (Zuschlagspreis zuzüglich Aufgeld + MwSt.) im unmittelbaren Anschluss an die Auktion an Lempertz zu zahlen. Zahlungen sind in Euro zu tätigen. Eine Zahlung mit Kryptowährungen ist möglich. Der Antrag auf Änderung oder Umschreibung einer Rechnung, z.B. auf einen anderen Kunden als den Bieter, muss unmittelbar im Anschluss an die Auktion abgegeben werden. Lempertz behält sich die Durchführung der Änderung oder Umschreibung vor. Die Umschreibung erfolgt unter Vorbehalt der erfolgreichen Identifizierung (§ 1 Abs. 3 GWG) des Bieters und derjenigen Person, auf die die Umschreibung der Rechnung erfolgt. Rechnungen werden nur an diejenigen Personen ausgestellt, die die Rechnung tatsächlich begleichen.

11. Bei Zahlungsverzug werden 1 % Zinsen auf den Bruttopreis pro Monat berechnet. Lempertz kann bei Zahlungsverzug wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages oder nach Fristsetzung Schadenersatz statt der Leistung verlangen. Der Schadenersatz kann in diesem Falle auch so berechnet werden, dass die Sache nochmals versteigert wird und der säumige Ersteigerer für einen Mindererlös gegenüber der vorangegangenen Versteigerung und für die Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich des Aufgeldes einzustehen hat.

12. Die Ersteigerer sind verpflichtet, ihre Erwerbung sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Lempertz haftet für versteigerte Objekte nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Ersteigerte Objekte werden erst nach vollständigem Zahlungseingang ausgeliefert. Eine Versendung erfolgt ausnahmslos auf Kosten und Gefahr des Ersteigerers. Lempertz ist berechtigt, nicht abgeholte Objekte vier Wochen nach der Auktion im Namen und auf Rechnung des Ersteigerers bei einem Spediteur einlagern und versichern zu lassen. Bei einer Selbsteinlagerung durch Lempertz werden 1 % p.a. des Zuschlagspreises für Versicherungs- und Lagerkosten berechnet.

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand, sofern er vereinbart werden kann, ist Köln. Es gilt deutsches Recht; Das Kulturgutschutzgesetz wird angewandt. Das UN-Übereinkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine Anwendung. Sollte eine der Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein, so bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Es wird auf die Datenschutzerklärung auf unserer Webpräsenz hingewiesen.

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