Los

2376

Ernst FuchsSalome

In Große Sommerauktion

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Ernst FuchsSalome
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Vienna

Ernst Fuchs

Salome

1993 /1998

Öl auf Leinwand; gerahmt

119 x 151,5 cm

Signiert und datiert links unten: Ernst Fuchs 1998

Rückseitig bezeichnet, datiert und signiert: "SALOME", 1993, Ernst Fuchs

Privatsammlung, Steiermark

Ernst Fuchs. Paradiso. Bilder und Bauten, GÖTZ GmbH (Hg.), Würzburg 1998, Abb. S. 14.

In der Klasse von Albert Paris Gütersloh trifft Ernst Fuchs auf Arik Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden, gemeinsam gründen sie die "Wiener Schule des phantastischen Realismus". Christliche und jüdische Mystik, Tiefenpsychologie und die Verarbeitung der beiden Weltkriege bestimmen die Themenwelten der erfolgreichen Künstlergruppe und werden auch in Zukunft Ernst Fuchs Werk prägen. 1947 lernt er in Turin Felipe Casorati, Giorgio de Chirico und dessen Bruder kennen: die bedeutendsten Maler der Pittura Metaphisica, die einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen. Nach 12 Jahren in Paris, in denen Fuchs wichtige Vertreter des Surrealismus kennen lernt, kehrt er nach Wien zurück, wo er mit seinen in altmeisterlicher Technik gemalten Bildern, aber auch Architekturentwürfen, Skulpturen und angewandter Kunst große Erfolge verzeichnen kann.



Fuchs war schon früh tief beeindruckt von den alten Meistern, aber auch der Formensprache des Jugendstils und besonders des Surrealismus, den er in Frankreich intensiv studiert hat. Seine Werke sind stark von christlich-mythischen Themen mit jüdischer Symbolik und mythologischen Figuren geprägt, in denen der Eros eine zentrale Rolle einnimmt. Salvador Dalí wurde zum Vorbild, Freund und Mentor. Fuchs malt aus dem Unterbewusstsein traumartige Szenerien. Dabei spielt die Erotik eine wesentliche Rolle: die Frau als Nymphe, Priesterin, Göttin oder engelsgleiches Geschöpf ist ein Hauptmotiv in seinen Bildern und Plastiken. Protagonistinnen der antiken und germanischen Mythologie, aber auch aus der Bibel faszinieren den Maler, wobei er seine populären Motive durchaus frei interpretiert, mit surrealen Details kombiniert und in einen geheimnisvoll erotischen Kontext setzt.



(Ina Waldstein)

Ernst Fuchs

"Salome"

1993 /1998

oil on canvas; framed

119 x 151.5 cm

signed and dated on the lower left: Ernst Fuchs 1998

inscribed, dated and signed on the reverse: "SALOME", 1993, Ernst Fuchs

private collection, Styria

Ernst Fuchs. Paradiso. Bilder und Bauten, GÖTZ GmbH (ed.), Würzburg 1998, ill. p. 14.

Ernst Fuchs

Salome

1993 /1998

Öl auf Leinwand; gerahmt

119 x 151,5 cm

Signiert und datiert links unten: Ernst Fuchs 1998

Rückseitig bezeichnet, datiert und signiert: "SALOME", 1993, Ernst Fuchs

Privatsammlung, Steiermark

Ernst Fuchs. Paradiso. Bilder und Bauten, GÖTZ GmbH (Hg.), Würzburg 1998, Abb. S. 14.

In der Klasse von Albert Paris Gütersloh trifft Ernst Fuchs auf Arik Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden, gemeinsam gründen sie die "Wiener Schule des phantastischen Realismus". Christliche und jüdische Mystik, Tiefenpsychologie und die Verarbeitung der beiden Weltkriege bestimmen die Themenwelten der erfolgreichen Künstlergruppe und werden auch in Zukunft Ernst Fuchs Werk prägen. 1947 lernt er in Turin Felipe Casorati, Giorgio de Chirico und dessen Bruder kennen: die bedeutendsten Maler der Pittura Metaphisica, die einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen. Nach 12 Jahren in Paris, in denen Fuchs wichtige Vertreter des Surrealismus kennen lernt, kehrt er nach Wien zurück, wo er mit seinen in altmeisterlicher Technik gemalten Bildern, aber auch Architekturentwürfen, Skulpturen und angewandter Kunst große Erfolge verzeichnen kann.



Fuchs war schon früh tief beeindruckt von den alten Meistern, aber auch der Formensprache des Jugendstils und besonders des Surrealismus, den er in Frankreich intensiv studiert hat. Seine Werke sind stark von christlich-mythischen Themen mit jüdischer Symbolik und mythologischen Figuren geprägt, in denen der Eros eine zentrale Rolle einnimmt. Salvador Dalí wurde zum Vorbild, Freund und Mentor. Fuchs malt aus dem Unterbewusstsein traumartige Szenerien. Dabei spielt die Erotik eine wesentliche Rolle: die Frau als Nymphe, Priesterin, Göttin oder engelsgleiches Geschöpf ist ein Hauptmotiv in seinen Bildern und Plastiken. Protagonistinnen der antiken und germanischen Mythologie, aber auch aus der Bibel faszinieren den Maler, wobei er seine populären Motive durchaus frei interpretiert, mit surrealen Details kombiniert und in einen geheimnisvoll erotischen Kontext setzt.



(Ina Waldstein)

Ernst Fuchs

"Salome"

1993 /1998

oil on canvas; framed

119 x 151.5 cm

signed and dated on the lower left: Ernst Fuchs 1998

inscribed, dated and signed on the reverse: "SALOME", 1993, Ernst Fuchs

private collection, Styria

Ernst Fuchs. Paradiso. Bilder und Bauten, GÖTZ GmbH (ed.), Würzburg 1998, ill. p. 14.

Große Sommerauktion

Auktionsdatum
Lose: 1 - 499
Lose: 500 - 999
Lose: 1000 - 1199
Lose: 1201 - 1499
Lose: 2001 - 2300
Lose: 2301 - 2700
Ort der Versteigerung
Freyung 4
Vienna
1010
Austria
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Wichtige Informationen

Zu Aufgeld und Mehrwertsteuer prüfen Sie bitte das jeweilige Los.

For buyer’s premium and VAT please check particular lot.

AGB

standard | 11-2019



Gebühren für Käufer

Käuferprovision
Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 17 % vom Meistbot, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten.

Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei.

Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf)
Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Untergebots.

Folgerecht
bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.

Gekaufte, aber nicht abgeholte Kunstwerke
werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert.

Verzugszinsen *
12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion).

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist.

Sensalgebühr
1,2 % vom Meistbot*
Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.


Auktionsbedingungen

Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu.

Geschäftsordnung
Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäftsordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar.

Schätzpreise
Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar.

Mindestverkaufspreis (Limit)
Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen.

Echtheitsgarantie
Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von drei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt.

Katalogangaben
Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr.

Versicherung
Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat.

Ausrufpreis und Zuschlag
Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen.

Kaufaufträge
Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein.

Telefonische Gebote
Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Online Bidding
Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinngemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung.

Gerichtsstand, Rechtswahl
Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten beste-henden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart

Vollständige AGBs